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  • Wolf in Österreich: Studie zeigt Handlungsbedarf bei Monitoring und Management

    In Europa nimmt die Zahl der Wölfe weiter zu. Schätzungen zufolge leben auf dem Kontinent inzwischen rund 21.500 Tiere, mit jährlichen Zuwachsraten von bis zu 30 Prozent. Auch in Österreich steigt die Population kontinuierlich an. Damit nehmen jedoch die Konflikte mit der Nutztierhaltung, insbesondere der Almwirtschaft, deutlich zu. Im Jahr 2024 wurden 340 Weidetiere gerissen, heuer bis August bereits 224, dies betrifft überwiegend Schafe.

    Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur Wien im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums zeigt: Österreich verfügt über weitläufige, ökologisch geeignete Lebensräume für den Wolf. Gleichzeitig bestehen dort hohe Konfliktpotenziale durch Weidewirtschaft und Freizeitnutzung.

    Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont die Notwendigkeit eines aktiven Wolfsmanagements: Ziel sei, das Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Kulturlandschaft zu sichern und die Scheu des Wolfes vor dem Menschen zu erhalten. Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler fordert eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine europaweite Raumplanung.

    Die Studie bildet eine wissenschaftliche Grundlage für ein flächendeckendes Monitoring und praktikable Managementmaßnahmen in Österreich. Sie soll helfen, Konflikte sachlich zu lösen und eine ausgewogene Balance zwischen Wolf, Landwirtschaft und Gesellschaft zu finden.

     

    31.10.2025
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