Zum Hauptinhalt springen
  • Milchschafe und Milchziegen

    6.540 Milchschafe und 13.731 Milchziegen auf insgesamt 392 Betrieben nahmen im Jahr 2021 an der Leistungsprüfung im Rahmen eines Landeskontrollverbandes teil. Die Anzahl der Kontrolltiere ist gestiegen.

     

    392 Milchschaf- und Milchziegenbetriebe waren im Jahr 2021 Mitglied eines Landeskontrollverbandes. Das sind zwar um zehn Betriebe weniger als noch im Vorjahr, die Zahl der Kontrolltiere ist aber gestiegen. Bei den Milchschafen sind es 529 Tiere und bei den Milchziegen 468 Tiere mehr, die an der Leistungsprüfung und damit an der Qualitätssicherung der Produktion teilnehmen. Im Bundesländervergleich sind in Oberösterreich die meisten kleinen Wiederkäuer bei der Leistungskontrolle dabei, gefolgt von Tirol und Niederösterreich.

    Bei den Milchziegenrassen ist die Saanenziege mit einem Anteil von 79 Prozent die beliebteste, gefolgt von der Gemsfarbigen Gebirgsziege mit 14 Prozent. Bei den Milchschafrassen machen die Lacaune Schafe mit 73 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt vom Ostfriesischen Milchschaf mit 19 Prozent. Die Laktationsleistung der Milchschafe 2021 lag bei 227 Laktationstagen bei 435 kg Milch. Der Fettgehalt belief sich auf 6,61 Prozent, der Eiweißgehalt auf 5,32 Prozent. Die heimischen Milchziegen erbrachten in 234 Laktationstagen eine Milchleistung von 696 kg Milch. Der Fettanteil machte 3,33 Prozent, der Eiweißanteil 3,07 Prozent aus.

    Highlights

    Das Milchschaf mit der aktuell höchsten Dauerleistung stammt aus Oberösterreich. „Asta“, ein Ostfriesiches Milchschaf, weist 8.075 kg Milch in elf Laktationen vor. Mit 13,8 Jahren, ist ein Schaf der Rasse Lacaune aus Niederösterreich, das älteste Milchschaf 2021.

    Die Saanenziege „Ophelie“ ist mit einem Alter von 13,9 Jahren und acht Laktationen mit einer Lebensleistung von 15.921 kg Milch die Milchziege mit der aktuell höchsten Lebensleistung. Die älteste Milchziege stammt aus Kärnten: die Gemsfarbige Gebirgsziege „Wia“ erreicht das hohe Alter von 17,9 Jahren.

     

    Quelle und weitere Informationen: Landwirtschaftskammer Österreich

    Foto: Hebesberger

    Zurück