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  • Maßnahmenpaket der Bundesregierung unterstützt auch bäuerliche Familienbetriebe

    Bundesregierung präsentierte 28 Milliarden Euro schweres Maßnahmenpaket. Landwirtschaftsminister Totschnig kündigte weitere Entlastung an.

    Die Bundesregierung präsentierte am Dienstag, 14. Juni ein 28 Milliarden Euro schweres Maßnahmenpaket. Den Menschen soll bis 2026 Geld, welches durch die Inflation fehlt, zurückgegeben werden. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig kündigte zudem ein weiteres Entlastungspaket für Bäuerinnen und Bauern an.

    Von den 28 Milliarden Euro sollen heuer noch fünf Milliarden Euro wirksam werden. "Dazu gehören 500 Euro für jede und jeden – also auch für unsere Bäuerinnen und Bauern mit 250 Euro Klimabonus und 250 Euro Bonus für alle Erwachsenen. 180 Euro als zusätzliche Einmalzahlung der Familienbeihilfe im August, wie auch das Vorziehen des auf 2.000 Euro erhöhten Familienbonus und die Erhöhung des Kindermehrbetrags sind für unsere bäuerlichen Familienbetriebe eine wichtige Unterstützung. Für Mindestpensionisten sind 300 Euro vorgesehen", erläutert Totschnig. Außerdem wird die CO2-Bepreisung auf Oktober verschoben, für die Landwirtschaft soll diese Bepreisung kompensiert werden. Für Nebenerwerbsbetriebe von großer Bedeutung ist der erhöhte Absetzbetrag von 500 Euro für 2022. Zum Maßnahmenpaket der Regierung zählt auch die Abschaffung der kalten Progression und die Valorisierung der Sozialleistungen. 

    Um die Versorgungssicherheit bei steigenden Betriebsmittelkosten sicherzustellen, soll ein zusätzliches Paket für landwirtschaftliche Betriebe geschnürt werden. So werde die Liquidität der Betriebe gestärkt, damit diese weiterhin hochwertige Lebensmittel für die Bevölkerung produzieren können. "Diese Versorgungssicherungs-Maßnahmen stellen wir noch diese Woche vor“, kündigte der Landwirtschaftsminister an.

     

    Quelle: Landwirtschaftsministerium und Bauernbund Österreich

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